【 DOCK 】Kunstraum

【 Quirky Objects 】

Fr. 15. Oktober – Mo. 29. November

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Ausstellung von Livia Müller

Do. 14. Oktober

19.00 Uhr

VERNISSAGE

mit einer Speed Speech von Andrea Fortmann, Künstlerin

COVID-Zertifikatspflicht für Personen ab 16 Jahren

Die Künstlerin Livia Müller verwandelt Objekte aus unserem Alltag so, dass sie den Anschein erwecken ein Eigenleben zu führen. In ihrer Ausstellung begegnen wir vertrauten Gegenständen wie Massbändern und Abfalleimern, die in Bewegung gesetzt werden oder eine direkte Interaktion mit den Betrachtenden eingehen. Besucher*innen haben die Möglichkeit, Einfluss auf gewisse Bewegungsmuster zu nehmen um mit den Objekten in Verbindung zu treten. Dabei interessieren die Künstlerin insbesondere bekannte und alltägliche Objekte, welche sie gekonnt in einen neuen Kontext stellt um neue Betrachtungsweisen zu eröffnen.

Livia Müller generiert einen eigenen Kosmos aus elektronisch zum Leben erweckten Gegenständen. Sie untersucht die Eigenschaften der Dinge und verbindet diese mit elektronischen Möglichkeiten. Die daraus entstehenden, sich bewegenden Objekte erhalten einen sehr körperlichen und eigensinnigen Charakter. So beschiessen sich Seifenblasenmaschinen gegenseitig, Mülleimer atmen auf, und Massbänder versuchen mit uns in einen Dialog zu treten.

Und obwohl die Arbeiten klare Strukturen und Formen aufweisen, ist nicht immer alles absehbar – die Künstlerin lässt bewusst Raum für spontane, überraschende und zufällige Momente. Dies gibt den Werken die Möglichkeit ihren eigenen Charakter zu stärken und uns als «eigenwillige» Wesen gegenüber zu stehen.

Projektleitung: Nicole A. Wietlisbach und Rebekka Moser

Bildnachweis: Livia Müller

【 Stimmen erheben 】

Mi. 03. November

19.00 Uhr

KLUB DIGESTIF

mit Eva Seck, Autorin und Lyrikerin
Zainab Lascandri (Signup), Musikerin, Performerin und Szenografin
Sol Bilbao Lucuix, Performerin und Tänzerin


Mitbringen: ein Kissen
COVID-Zertifikatspflicht für Personen ab 16 Jahren

Die vierte Folge des Klub Digestif dreht sich um die Stimme. Die Stimme als Instrument, um sich auszudrücken und sich Gehör zu verschaffen. Das Erheben der Stimme sowie das Zuhören als widerständige Tätigkeit – einzeln und im Kollektiv. Wem wird zugehört? Wer erhält eine Stimme? Wie verhalten sich Stimmen zueinander?

In einem experimentellen Veranstaltungsformat begegnen sich Beiträge von Eva Seck, Autorin und Lyrikerin, Zainab Lascandri (Signup), Musikerin, Performerin und Szenografin und Sol Bilbao Lucuix, Performerin und Tänzerin, die durch Textfragmente, Zitate, Lieder, Rhythmen, Chöre zu uns sprechen, singen, rufen, flüstern.

Dabei erforschen wir das körperlich-sinnliche Erleben von Stimmen in einer Gemeinschaft und erleben deren Vielschichtigkeit und Unmittelbarkeit. Was für unterschiedliche emanzipatorische, aktivistische oder auch poetisch-künstlerische Dimensionen können über Stimme entwickelt, erfahren und weitergetragen werden?

Der im Alltag oft so präsente Fokus auf das Visuelle soll an diesem Abend für einen Moment in den Hintergrund rücken, um ganz den anwesenden Stimmen zuzuhören. Wer kann, bringt ein Kissen mit.

Projektverantwortliche: Lea Kuhn, Flavia Spichtig