【 DOCK 】Kunstraum

【 Territórios Reimaginados: Reclaim Regional 】

Fr. 28. August – Fr. 18. September

AUSSTELLUNG

von Cécile Baumgartner Vizkelety und Matías Serrano Acevedo

Do. 27. August

19.00 Uhr

VERNISSAGE

Fr. 28. August

19.00 Uhr

ROUND TABLE

Thema: Artist Residency Decolonial (E/PT)

mit Vandria Borari (Indigenous Artist) und Carolina Brunelli (Künstlerische Leiterin von DOCK)

Sa. 29. August

16.00 Uhr

ARTIST TALK

mit Cécile Baumgartner Vizkelety & Matías Serrano Acevedo (E/ES)

Das Kunstprojekt «Territórios Reimaginados: Reclaim Regional» ist aus einer Zusammenarbeit von DOCK und dem Museo de Artes Visuales MAVI UC entstanden. Es untersucht Fragen von Zugehörigkeit, Sichtbarkeit sowie kultureller Vielfalt und hinterfragt koloniale Strukturen in Künstler:innenresidenzen sowie in Migrationsprozessen. Diese kolonialen Kontinuitäten zeigen sich oft subtil im Alltag, etwa durch Sprachbarrieren oder exkludierende soziale Codes. Denn sowohl in der Schweiz und in Chile prägen trotz realer, tief verwurzelter Migrationsbewegungen oft stereotype Diskurse und historische Machtstrukturen das Bild einer idealisierten nationalen Identität. Das Projekt nutzt die Kunst hierbei als transnationale Praxis, um starre geografische Kategorien aufzubrechen und Regionalität durch Migration sowie globale Netzwerke neu zu definieren. Als Gegenentwurf bauen die Beteiligten auf einen gleichberechtigten interkulturellen Dialog, Flexibilität als Stärke und die Ablehnung kultureller Auslöschung. 

Im Rahmen einer Residenz in Basel arbeiten die Schweizer Künstlerin Cécile Baumgartner Vizkelety und der chilenische Künstler Matías Serrano Acevedo zusammen. Dabei dient der Aufenthalt als Ausgangspunkt für einen gemeinsamen künstlerischen Forschungsprozess, bei dem DOCK als Atelier und Plattform für einen Austausch genutzt wird.

Während der Kunsttage Basel präsentieren die Künstler:innen erste Ergebnisse in einer Duo-Ausstellung im DOCK. Besucher:innen erwartet ein offener Austausch bei einem Round Table sowie Einblicke in den künstlerischen Prozess im Rahmen eines Artist Talks.

【 Kunsttage Basel 2026 】

Fr. 28. August – Do. 30. Juli

KUNSTTAGE BASEL

Di. 28. Juli

19.00 Uhr

ROUND TABLE

Thema: Artist Residency Decolonial (E/PT)

mit Vandria Borari (Indigenous Artist) und Carolina Brunelli (Künstlerische Leiterin von DOCK) 

Mi. 29. Juli

16.00 Uhr

ARTIST TALK

mit Cécile Baumgartner Vizkelety & Matías Serrano Acevedo (E/ES)

Auch dieses Jahr öffnet DOCK seine Türen während der Kunsttage Basel und bietet spannende Einblicke in die Duo-Ausstellung «Territórios Reimaginados: Reclaim Regional» von Cécile Baumgartner Vizkelety und Matías Serrano Acevedo. 

Das Kunstprojekt ist in Zusammenarbeit von DOCK und dem Museo de Artes Visuales MAVI UC entstanden. Es untersucht Zugehörigkeit, Sichtbarkeit und kulturelle Vielfalt und hinterfragt koloniale Strukturen in Künstler:innenresidenzen und Migration. Im Rahmen einer Residenz in Basel arbeiten die Schweizer Künstlerin und der chilenische Künstler zusammen und präsentieren ihre ersten Ergebnisse während der Kunsttage Basel im DOCK.

Besucher:innen erwartet ein offener Austausch bei einem Round Table sowie Einblicke in den künstlerischen Prozess im Rahmen eines Artist Talks.

* Die Kunsttage Basel sind eine Kollektiv-Veranstaltung für zeitgenössische und moderne Kunst. Vom 28. bis 30. August 2026 bieten über 60 Basler Institutionen ein gemeinsames Programm: www.kunsttagebasel.ch

【 Open Call: IN PROCESS 2027 】

Di. 11. August – Mi. 23. September

OPEN CALL

IN PROCESS ist ein Ausstellungsformat von DOCK, das sich an alle Künstler:innen im Archiv richtet und diejenigen, die es noch werden wollen. Im Jahr 2027 werden zweimal prozesshafte Ausstellungsprojekte gezeigt, von weniger erfahrenen sowie etablierten Künstler:innen, die in Basel-Stadt und Basel-Land tätig sind, ihren Wohnsitz haben, von Basel sind oder eine berufliche Verbindung zur Region haben.

Studierende (BA und MA) sind vom Open Call ausgenommen. Studierende, die während der Ausstellungszeit im Jahr 2027 nicht mehr immatrikuliert sind, können jedoch am Bewerbungsprozess teilnehmen.

Das Format gibt Künstler:innen die Möglichkeit, Einblicke in ihre künstlerischen Prozesse zu geben, erste Ansätze von Arbeiten zu zeigen, in einem Proberaum Neues auszutesten und ihre Arbeit durch die Auseinandersetzung mit dem Jahresthema 2027 SWISSTOPIA von DOCK (mehr dazu im Bewerbungsformular) weiterzuentwickeln. 

Was passiert, wenn wir die Schweiz aus afrikanischen Perspektiven betrachten? Wenn wir Wissenssysteme, Philosophien und Lebensweisen des Globalen Südens nutzen, um vertraute Vorstellungen von Schweiz und Zukunft neu zu denken?

Wir suchen künstlerische Positionen, die Perspektiven verschieben, dominante Narrative hinterfragen und neue Bilder einer möglichen Zukunft entwerfen. Die eigene Arbeit muss dabei keinen direkten Bezug zu Afrika oder Afrofuturismus haben.

DOCK stellt seinen unkonventionellen Ausstellungsraum für jeweils 4 Wochen (zusätzlich je 1 Woche Auf- und Abbau) zur Verfügung: Raumplan DOCK

Die Ausstellungen werden von Elisa da Costa kuratiert und umfassen eine Vernissage und ein Begleitevent (z.B. Lesung, Talk, Performance, Screening etc.). Um Dich zu bewerben, brauchst Du eine Gedankenskizze (max. 1 A4-Seite oder Audio/Video max. 4 min.), ein Portfolio und eine Kurzbio oder einen Lebenslauf. Als Honorar erhalten die ausgewählten Künstler:innen CHF 1500.–, sowie Transport- & Materialkostenbeiträge für max. CHF 500.–.

Eine Jury wird die Auswahl der Künstler:innen treffen. Die Jury besteht aus Denise Baltensperger, Carolina Brunelli, Elisa da Costa und Nicole A. Wietlisbach.

Wir freuen uns über alle Bewerbungen. Fülle dazu dieses Formular aus: Bewerbungsformular

Die Frist ist am 23. September 2026.

Bei Fragen meldet Euch gerne bei uns: kunstraum@dock-basel.ch

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IN PROCESS is an exhibition format by DOCK that reaches out to artists from its archive. In 2027, twice a year, process-based exhibition projects are shown by both less experienced and established artists who are active, based in, from, or registered in Basel-Stadt and Basel-Land.

Students (BA and MA) are excluded from the Open Call. However, students who are no longer enrolled during the exhibition period in 2027 can participate in the application process.

The format gives artists the opportunity to share insights into their artistic processes, present early stages of their work, experiment with new ideas in a rehearsal space, and further develop their work through an engagement with DOCK’s 2027 annual theme, SWISSTOPIA (more information in the application form).

What happens when we look at Switzerland from African perspectives? What if we draw on knowledge systems, philosophies, and ways of life from the Global South to rethink familiar ideas of Switzerland and the future?

We are looking for artistic positions that shift perspectives, question dominant narratives, and imagine new visions of possible futures. The work itself does not need to have a direct connection to Africa or Afrofuturism.

DOCK provides its unconventional exhibition space for four weeks at a time (in addition to 1 week each for setup and dismantling): Room plan DOCK

The exhibitions are curated by Elisa da Costa and accompanied by an opening and a supporting event (e.g. reading, talk, performance, screening etc.). To apply, you need a draft of your ideas (max. 1 A4 page or audio/video max. 4 min.), a portfolio and a short bio or CV. The selected artists will receive a fee of CHF 1500, plus transport and material costs of up to CHF 500.

A jury will select the artists. The jury is made up of Denise Baltensperger, Carolina Brunelli, Elisa da Costa und Nicole A. Wietlisbach.

We look forward to receiving all the applications. To do so, please complete this form: Application form

The deadline is 23 September 2026.

If you have any questions, please do not hesitate to contact us: kunstraum@dock-basel.ch

 

【 Abweichungen von den Öffnungszeiten 】

Mo. 29. Juni

RECHERCHE

Im Sommer 2026 geht DOCK in eine lange Pause und bleibt vom Montag, 29.06 bis Dienstag, 18.08 geschlossen.



Bild: «ArtDocken» Impulsprojekt des RU Kollektivs, 2025 - In Kollaboration mit dem Wirtschaftsgymnasium Basel

Foto: Baran Ceylan

【 Auf eine Q.U.I.C.H.E. im Schaufenster 】

Mi. 30. Juli

17.30-18.30 Uhr

PODCAST

Q.U.I.C.H.E. im Gespräch mit Ruth Buck (Mit-Initiantin des DOCK)

Mi. 06. August

17.30-18.30 Uhr

PODCAST

Q.U.I.C.H.E. im Gespräch mit Natalie Raeber (Mitbegründerin von l-wiki.ch, das Wiki zur Lesbengeschichte der Schweiz)

Mi. 19. November

17.30-18.30 Uhr

PODCAST

Q.U.I.C.H.E. im Gespräch mit Hybrid Project Space – Kollektiv für inklusive Recherche

2025 nimmt das Q.U.I.C.H.E. Kollektiv drei ganz besondere Podcast-Folgen direkt im Schaufenster des DOCK auf – live und für alle besuchbar. Q.U.I.C.H.E. ist ein loses, semi-anonymes Kollektiv von queeren Menschen, die im Dunstkreis der Basler Kulturszene tanzen und ihre Gedanken zu inspirierenden Anlässen und Ausstellungen in Basel sowie Umgebung festhalten möchten. Q.U.I.C.H.E. spricht mit Künstler:innen und Archivar:innen darüber, warum Erinnern politisch ist, und bringen alternative, queere und nicht-normative Perspektiven auf Kultur und kollektive Erinnerung ein. Komm vorbei, schnapp dir ein Stück Quiche, stoss mit rosa Schaumwein an und werde Teil dieses lebendigen Archivs. Am 30. Juli spricht Q.U.I.C.H.E. mit Ruth Buck. Sie ist Mit-Initiantin des DOCK und Q.U.I.C.H.E. interessiert sich für die Praxis des Archivierens aus der Perspektive eines Off-Spaces. Am 06. August spricht Q.U.I.C.H.E. mit Natalie Raeber. Sie ist Mitbegründerin der Website l-wiki.ch. Das L-Wiki ist ein Wiki zur Lesbengeschichte der Schweiz und Q.U.I.C.H.E. interessiert sich für das Sammeln von Geschichten marginalisierter Identitäten. Am 19. November spricht Q.U.I.C.H.E. mit dem Kollektiv Hybrid Project Space, das sich mit inklusiver Recherche beschäftigt. Q.U.I.C.H.E. interessiert sich dafür, was das in der Praxis bedeutet.

Hier könnt ihr auf soundcloud den Podcast hören:

Auf eine Q.U.I.C.H.E. im Schaufenster - Folge 1 - Ruth Buck

Auf eine Q.U.I.C.H.E. im Schaufenster - Folge 2 - Natalie Raeber

Auf eine QUICHE im Schaufenster - Folge 3 - Hybrid Project Space (englisch)

【 Kunst als Katalysator: DOCK im Beratungsprozess mit Hybrid Project Space 】

Mi. 01. Januar

DIVERSITÄT

In der konkurrenzbetonten Kunstwelt und den limitierten Ausstellungsmöglichkeiten, die wir Künstler:innen bieten können, um Sichtbarkeit zu erlangen, wollen wir bestehende Unsichtbarkeiten bestimmter Personengruppen nicht weiter verstärken.

In den kommenden Jahren möchten wir daher bestehende Ausschlussmechanismen von gesellschaftlich diskriminierten Gruppen innerhalb unseres Kunstraums reflektieren und gezielte Massnahmen einleiten, um DOCK – ganz im Sinne der vorhandenen Bestrebungen und des internen Leitfadens – zugänglicher zu machen.

„Regional neu denken - gemeinsam mit jenen, die sich bisher ausgeschlossen fühlten.“ (Hybrid Project Space im Rahmen der Beratungssitzungen, 2025)

Verankert in einem lebendigen und vielsprachigen Quartier möchte DOCK den Fokus dabei auf die Schweiz als Migrationsgesellschaft legen und darauf, wie das Archiv und der Kunstraum sowohl für die internationalen, als auch migrantischen Künstler:innen Basels und für die vielfältigen Stimmen des unmittelbaren Quartiers geöffnet werden kann. Wir wollen herausfinden, ob und wie wir die bestehenden Initiativen im Quartier in unserem Programm abbilden, unseren Raum für Kollaborationen öffnen und unser Ausstellungsprogramm, sowie die Jahresthemen für die Nachbarschaft relevant machen können. Uns ist bewusst, dass die Kunstszene selbst schon Barrieren für marginalisierte Bevölkerungsgruppen aufweist und Hürden für Personen aus einkommensschwachen Elternhäusern oder mit Migrationsgeschichte bereithält. Daher ist eines unserer Ziele auch, jungen Erwachsenen durch neue Vermittlungsprogramme Einblicke in die Kunstwelt zu geben und einen niederschwelligen Zugang zu dieser zu ermöglichen.

Um diese Ziele auch tatsächlich zu verwirklichen arbeiten wir aktuell für einen Zeitraum von 3 Jahren mit der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia zusammen, die uns dabei unterstützt gemeinsam mit Expert:innen eine kritische Selbstverortung vorzunehmen und Visionen für die Zukunft zu entwerfen.

Tatkräftig beraten werden wir hierbei von den Expertinnen Kapi Kapinga Grab, dem Kollektiv Hybrid Project Space und Yasmin Afschar.