【 DOCK 】Kunstraum

【 Rhein rüber von Thea Josepha Konatsu 】

Fr. 01. Mai – Do. 28. Mai

IN PROCESS

Do. 30. April

19.00 Uhr

VERNISSAGE

Einfliessen im Dialog mit Eva Chen und seasonal food + drinks with Achoo Collective

Do. 21. Mai

17.00-19.00 Uhr

WORKSHOP

Deep Listening am Rhein

Thea Josepha Konatsu (aka Thea Drechsler) begibt sich in ihrem Projekt auf eine persönliche, historische und teilweise skurrile Reise. Ihre Spur beginnt am Rhein in Basel und führt uns nach Qingdao am Meer in China. Was diese zwei Orte verbindet, hat mit der Rheinbegradigung im 19. Jahrhundert zu tun. Aufklärerische Vorstellungen von Naturoptimierung mäanderten nicht nur hier, sondern wurden auch durch deutsche Expansion nach Qingdao geschwemmt. Rhein rüber. Die Ausstellung folgt dieser Bewegung: vom Rhein nach Qingdao, von hier nach dort, von vorher nach nachher. In Bewegung, auf Reise und Spurensuche, die uns in Archive, unter Wasser, durch Rohre, vorbei an Shantychor und Bierfabrik bis nach China spült. «Rhein rüber» erzählt von Flüssen und Häfen, von Schiffen, Matrosen und der Sehnsucht nach Ferne. Von Wasser, das gelenkt wird. Von Ideen, die reisen. Und von Landschaften, die sich verändern. Der Rhein fliesst weiter. Und mit ihm eine Geschichte von Bewegung, Kontrolle und Verbindung zwischen Europa und Ostasien.

【 Open Call: Zine-Workshop mit Q.U.I.C.H.E. Kollektiv 】

Fr. 08. Mai – Do. 28. Mai

OPEN CALL

Das semi-anonyme queeren Kollektiv Q.U.I.C.H.E. lädt zu einem Zine-Workshop im DOCK ein.

Gemeinsam mit Mitgliedern des Kollektivs, das Zines als zentrales Medium seiner Praxis nutzt, entdecken die Teilnehmenden die Möglichkeiten und Vielfalt von Zines und erhalten Anregungen zum eigenen Gestalten von kleinen Publikationen.

Der Workshop findet am Freitag, den 05. Juni, von 16:00 bis 19:00 Uhr statt.

Gesucht werden:

Menschen mit Interesse an Schreiben, Gestalten, Publizieren und Austausch. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos und offen für alle und auf maximal 16 Teilnehmende begrenzt.

Der Zine-Workshop findet im Rahmen einer Workshopreihe von DOCK in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Basel statt. Ausgangspunkt des Projekts ist die Frage, wie «Regionalität» in einer von Migration, Mehrsprachigkeit und transnationalen Lebenswelten geprägten Gegenwart neu gedacht werden kann. Was bedeutet «Regionalität»? Wie setzt sich eine Region zusammen, wenn wir vielfältige Geflechte aus Migration, Erinnerung, Sprache, sozialen Beziehungen und historischen Verschiebungen mitdenken? Vielleicht lässt sich Region dann nicht länger auf einen geografischen Ort eingrenzen, sondern entfaltet sich vielmehr als bewegliches, vielstimmiges Gebilde. Welche Geschichten erzählen wir über „unsere“ Region und was oder wer wird dadurch sichtbar oder unsichtbar?

In diesem Rahmen fand bereits ein dreiteiliger experimenteller Schreibworkshop statt, bei dem Künstler:innen und Expert:innen aus nicht-künstlerischen Feldern in einen gleichberechtigten Austausch und öffentlichen Dialog mit den Teilnehmenden traten. Das Format verbindet künstlerische, literarische und sozialwissenschaftliche Perspektiven.

Teile der Ergebnisse der Workshopreihe werden im Rahmen einer Ausstellung vom 27.06. bis 24.07. in den Schaufenstern von DOCK ausgestellt.

Für den Zine-Workshop könnt ihr euch hier anmelden.

Anmeldefrist: 27. Mai 2026

【 REWRITING REGION 】

Fr. 20. März – Fr. 05. Juni

WORKSHOP

Eine Workshopreihe mit Eva Seck, Monika Dillier, Ana Vujić und Akwasi Glenn Asumadu und dem Q.U.I.C.H.E. Kollektiv

Fr. 20. März

19.00-21.00 Uhr

SCHREIBWORKSHOP IM LITERATURHAUS BASEL

mit Eva Seck und Monika Dillier:

Bestehende Kurztexte, Medienbilder und persönliches Material von Monika Dillier bilden einen Ausgangspunkt, um Migration in Verbindung mit Geschlechterrollen kritisch zu reflektieren.

Fr. 24. April

19.00-21.00 Uhr

SCHREIBWORKSHOP IM LITERATURHAUS BASEL

mit Eva Seck und Ana Vujić:

An diesem Abend werden persönliche Geschichten zu Migration, Mobilität und Alltagserleben im Hier und Dort erkundet und die Vielfalt der transnationalen Biografien der Anwesenden sichtbar gemacht.

Fr. 29. Mai

19.00-21.00 Uhr

SCHREIBWORKSHOP IM LITERATURHAUS BASEL

mit EVA SECK und Akwasi Glenn Asumadu:

Akwasi Glenn Asumadu stösst eine Auseinandersetzung mit Alltagsnarrativen Schwarzer Communities in Basel an. Dabei wird erfahrbar, wie Zugehörigkeit, Migration und regionale Identitäten durch persönliche Perspektiven neu verhandelt werden können.

Fr. 05. Juni

16.00-19.00 Uhr

ZINE-WORKSHOP IM DOCK

Zusammen mit Teilen des Q.U.I.C.H.E. Kollektivs, das Zines als ein wichtiges Medium in seiner eigenen Arbeit verwendet, können die Teilnehmenden die Möglichkeiten von Zines entdecken und bekommen Anregungen zum Gestalten von kleinen Publikationen.

Fr. 26. Juni

19.00 Uhr

VERNISSAGE

Was bedeutet Regionalität? Wie setzt sich eine Region zusammen, wenn wir die vielfältigen Geflechte aus Migration, Erinnerung, Sprache, sozialen Beziehungen und historischen Verschiebungen mitdenken? Dann lässt sie sich nicht länger auf einen geografischen Ort eingrenzen, sondern entfaltet sich als bewegliches Gebilde. Welche Geschichten wir über «unsere» Region erzählen, was dadurch sichtbar, wer unsichtbar gemacht wird, um diese und weitere Themen kreist der Workshop.

Die Workshopabende finden im Literaturhaus Basel statt und werden jeweils von der Autorin Eva Seck und einem:einer Künstler:in geleitet. Die Künstler:innen geben thematische und inhaltliche Inputs. Davon ausgehend entwickelt Eva Seck Schreibimpulse, die in den Workshops bearbeitet werden. Darüber hinaus haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, aufbauend auf den Schreibworkshop einen Zine-Workshop von dem semi-anonymen queeren Kollektiv Q.U.I.C.H.E im Kunstraum DOCK zu besuchen. Die Teilnahme am Zine-Workshop ist optional.

Die Ergebnisse der Workshopreihe werden Teil einer Ausstellung im DOCK sein, die vom 27.06. bis zum 24.07. in den Schaufenstern von DOCK zu sehen sein wird. An der Vernissage findet im DOCK eine kleine Lesung aus den entstandenen Texten statt.

Die Anmeldung für den Schreibworkshop ist abgeschlossen. Rund 15 Personen werden daran teilnehmen. Wir freuen uns sehr auf die gemeinsame Arbeit sowie auf die Ergebnisse, die im Rahmen der Vernissage präsentiert werden.

Mitwirkende und Biografien:
Kursleitung, Autorin: Eva Seck
Kursleitung, Künstlerin: Monika Dillier
Kursleitung, Künstlerin: Ana Vujić
Kursleitung, Künstler: Akwasi Glenn Asumadu
Zine-Workshop: Q.U.I.C.H.E. Kollektiv

【 Auf eine Q.U.I.C.H.E. im Schaufenster 】

Mi. 30. Juli

17.30-18.30 Uhr

PODCAST

Q.U.I.C.H.E. im Gespräch mit Ruth Buck (Mit-Initiantin des DOCK)

Mi. 06. August

17.30-18.30 Uhr

PODCAST

Q.U.I.C.H.E. im Gespräch mit Natalie Raeber (Mitbegründerin von l-wiki.ch, das Wiki zur Lesbengeschichte der Schweiz)

Mi. 19. November

17.30-18.30 Uhr

PODCAST

Q.U.I.C.H.E. im Gespräch mit Hybrid Project Space – Kollektiv für inklusive Recherche

2025 nimmt das Q.U.I.C.H.E. Kollektiv drei ganz besondere Podcast-Folgen direkt im Schaufenster des DOCK auf – live und für alle besuchbar. Q.U.I.C.H.E. ist ein loses, semi-anonymes Kollektiv von queeren Menschen, die im Dunstkreis der Basler Kulturszene tanzen und ihre Gedanken zu inspirierenden Anlässen und Ausstellungen in Basel sowie Umgebung festhalten möchten. Q.U.I.C.H.E. spricht mit Künstler:innen und Archivar:innen darüber, warum Erinnern politisch ist, und bringen alternative, queere und nicht-normative Perspektiven auf Kultur und kollektive Erinnerung ein. Komm vorbei, schnapp dir ein Stück Quiche, stoss mit rosa Schaumwein an und werde Teil dieses lebendigen Archivs. Am 30. Juli spricht Q.U.I.C.H.E. mit Ruth Buck. Sie ist Mit-Initiantin des DOCK und Q.U.I.C.H.E. interessiert sich für die Praxis des Archivierens aus der Perspektive eines Off-Spaces. Am 06. August spricht Q.U.I.C.H.E. mit Natalie Raeber. Sie ist Mitbegründerin der Website l-wiki.ch. Das L-Wiki ist ein Wiki zur Lesbengeschichte der Schweiz und Q.U.I.C.H.E. interessiert sich für das Sammeln von Geschichten marginalisierter Identitäten. Am 19. November spricht Q.U.I.C.H.E. mit dem Kollektiv Hybrid Project Space, das sich mit inklusiver Recherche beschäftigt. Q.U.I.C.H.E. interessiert sich dafür, was das in der Praxis bedeutet.

Hier könnt ihr auf soundcloud den Podcast hören:

Auf eine Q.U.I.C.H.E. im Schaufenster - Folge 1 - Ruth Buck

Auf eine Q.U.I.C.H.E. im Schaufenster - Folge 2 - Natalie Raeber

Auf eine QUICHE im Schaufenster - Folge 3 - Hybrid Project Space (englisch)

【 Kunst als Katalysator: DOCK im Beratungsprozess mit Hybrid Project Space 】

Mi. 01. Januar

DIVERSITÄT

In der konkurrenzbetonten Kunstwelt und den limitierten Ausstellungsmöglichkeiten, die wir Künstler:innen bieten können, um Sichtbarkeit zu erlangen, wollen wir bestehende Unsichtbarkeiten bestimmter Personengruppen nicht weiter verstärken.

In den kommenden Jahren möchten wir daher bestehende Ausschlussmechanismen von gesellschaftlich diskriminierten Gruppen innerhalb unseres Kunstraums reflektieren und gezielte Massnahmen einleiten, um DOCK – ganz im Sinne der vorhandenen Bestrebungen und des internen Leitfadens – zugänglicher zu machen.

„Regional neu denken - gemeinsam mit jenen, die sich bisher ausgeschlossen fühlten.“ (Hybrid Project Space im Rahmen der Beratungssitzungen, 2025)

Verankert in einem lebendigen und vielsprachigen Quartier möchte DOCK den Fokus dabei auf die Schweiz als Migrationsgesellschaft legen und darauf, wie das Archiv und der Kunstraum sowohl für die internationalen, als auch migrantischen Künstler:innen Basels und für die vielfältigen Stimmen des unmittelbaren Quartiers geöffnet werden kann. Wir wollen herausfinden, ob und wie wir die bestehenden Initiativen im Quartier in unserem Programm abbilden, unseren Raum für Kollaborationen öffnen und unser Ausstellungsprogramm, sowie die Jahresthemen für die Nachbarschaft relevant machen können. Uns ist bewusst, dass die Kunstszene selbst schon Barrieren für marginalisierte Bevölkerungsgruppen aufweist und Hürden für Personen aus einkommensschwachen Elternhäusern oder mit Migrationsgeschichte bereithält. Daher ist eines unserer Ziele auch, jungen Erwachsenen durch neue Vermittlungsprogramme Einblicke in die Kunstwelt zu geben und einen niederschwelligen Zugang zu dieser zu ermöglichen.

Um diese Ziele auch tatsächlich zu verwirklichen arbeiten wir aktuell für einen Zeitraum von 3 Jahren mit der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia zusammen, die uns dabei unterstützt gemeinsam mit Expert:innen eine kritische Selbstverortung vorzunehmen und Visionen für die Zukunft zu entwerfen.

Tatkräftig beraten werden wir hierbei von den Expertinnen Kapi Kapinga Grab, dem Kollektiv Hybrid Project Space und Yasmin Afschar.

【 Abweichungen von den Öffnungszeiten 】

Mo. 29. Juni

RECHERCHE

Im Sommer 2026 geht DOCK in eine lange Pause und bleibt vom Montag 29.6 bis Dienstag 18.8 geschlossen.



Bild: «ArtDocken» Impulsprojekt des RU Kollektivs, 2025 - In Kollaboration mit dem Wirtschaftsgymnasium Basel

Foto: Baran Ceylan