【 DOCK 】Kunstraum

【 Floating Continuum 】

Fr. 10. Dezember – So. 30. Januar

KOOPERATION

Ausstellung von Charlotte Horn und Hannah Maria Furgal
in Zusammenarbeit mit dem Institut Kunst HGK FHNW

Do. 09. Dezember

19.00 Uhr

VERNISSAGE

mit einer Speed Speech von Maria Ionescu, Künstlerin

Masken- und COVID Zertifikatspflicht

Wie reagieren wir auf vom Menschen verursachte, einschneidende Veränderungen in der Natur, die unser jetziges und künftiges Leben beeinflussen werden? Wie könnte dies aussehen und wann übernehmen wir bewusst mehr Verantwortung für unser Dasein und das anderer Lebewesen?

In der Duoausstellung «Floating Continuum» thematisieren die Künstler*innen Charlotte Horn und Hannah Maria Furgal verschiedene Szenarien in denen Klimawandel, die Fähigkeiten und die einhergehenden Entscheidungen über den eigenen reproduktiven Körper, sowie das sich wieder Verbinden mit dem was wir unter Natur verstehen, eine zentrale Rolle einnehmen. Es ist ein Versuch das Vorhandene und das Verschwindende zu begreifen. Tag für Tag, ein Detail, einen Moment einzufangen und das Verständnis von der Welt zu erweitern.

Zwischen den Gemälden, Skulpturen und Textilarbeiten der beiden Künstler*innen entsteht ein Dialog, der mit Aussen- und Innenräumen physisch wie auch geistig spielt.

Bildnachweis: Charlotte Horn und Hannah Maria Furgal

【 Verwirrt 】

Mi. 02. Februar

19.00 Uhr

KLUB DIGESTIF

mit dem Institut für Textiles Forschen (IfTF), vertreten durch Anna Cordasco und Lydia Sonderegger

Masken- und COVID Zertifikatspflicht

Der Klub Digestif startet ins 2022 und erkundet in den vier kommenden Veranstaltungen Donna Haraways STRING FIGURES.

«Im Spiel mit Fäden geht es um das Weitergeben und In-Empfang-Nehmen von Mustern, um das Fallenlassen von Fäden und um das Scheitern, aber manchmal auch darum, etwas zu finden das funktioniert, etwas Konsequentes und vielleicht sogar Schönes; etwas, das noch nicht da war, ein Weitergeben von Verbindungen, die zählen; ein Geschichtenerzählen, das von Hand zu Hand geht, von Finger zu Finger, von Anschlussstelle zu Anschlussstelle – um Bedingungen zu schaffen, die auf der Erde, auf Terra, ein endliches Gedeihen ermöglichen.» (Haraway, Donna J., 2016: Unruhig bleiben. S. 20)

Viermal werfen wir uns in die Netze, die uns umspannen. Verwirrt: Als Auftakt in die neue Saison Klub Digestif ist das Institut für Textiles Forschen zu Gast. Das IfTF hat Erzählstoff – es befasst sich mit den Techniken und Geschichten des Textilen, welche es sorgfältig wahrt, entwickelt und vermittelt. Zusammen folgen wir den ersten Fäden und schlagen die ersten Maschen an. Was lässt sich aus der Materialität von textilen Geweben über die Verstrickungen der Welt lernen? Was ist denn dieser rote Faden – doppelt gezwirnt und in sich selbst verschlungen?

Projektverantwortliche: Sebastian Altermatt und Linda Bühlmann

Bildnachweis: digitale Collage von Linda Bühlmann

【 JOMO 】

Fr. 18. Februar – Mo. 11. April

ENTER

Ausstellung von Sarah Hepp

Do. 17. Februar

19.00 Uhr

VERNISSAGE

mit einer Speed Speech von Oliver Schmuki, Texter

Masken- und COVID Zertifikatspflicht

Unter dem Überthema Pixel und Pigment begrüssen wir im Februar die Zürcher Künstlerin Sarah Hepp, welche uns sogleich in digitale Farb- und Formwelten entführt.
Der Ausstellungstitel JOMO verweist dabei auf unsere aktuelle, sich ständig verändernde und in Fluss geratene Lebenssituation. Wenn diese und die digitale Flut zu überfordern drohen, steht JOMO für ein «bewusstes verpassen». Sarah Hepp thematisiert genau dieses Spannungsverhältnis in ihrer Ausstellung und ruft gleichzeitig dazu auf «die Freude am Verpassen» zu zelebrieren.

In ihren digitalen Malereien vermischen sich die von Programmen vorgegebenen digitalen Pinsel mit eigens von der Künstlerin kreierten Pinselspitzen. Die digital stark verfremdeten Bildmotive entspringen jeweils aus ihren eigenen vier Wänden und bringen somit einen ganz intimen Charakter mit. Die Ausstellung JOMO lädt Besucher*innen dazu ein, einen Teil der ausgestellten Werke in digitaler Form mitzunehmen.

Bildnachweis: Ausschnitt aus dem Digital Painting «Orion» von Sarah Hepp
Projektverantwortliche: Rebekka Moser & Nicole A. Wietlisbach