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Statement

Paula Beck hat einen konzeptuellen Ansatz und arbeitet mehrmedial: mit Stricktechniken, Stickerei, Fotografie, Lebensmitteln, Text und Video. Ein inhaltlicher Fokus ist der weibliche Körper als Ressource im kapitalistischen Wirtschaftssystem, insbesondere im Kontext unbezahlter reproduktiver Arbeit. Unter reproduktiver Arbeit versteht sie Hausarbeit, Schwangerschaft und Sorgearbeit, welche die Erhaltung des Lebens und der Wirtschaft sicherstellt. Die künstlerischen Arbeiten nehmen reproduktive Arbeit als Exempel, um die Verstrickung sozialer, ökonomischer und körperpolitischer Strukturen sichtbar zu machen.

Biografie

Geboren 1999, lebt in Basel.


2018–2021, BA Philosophie und Politikwissenschaft, Universität Basel, Basel

2024, Gastsemester Fine Arts: Photography, University of Arts London, London

2022–2025, BA Fine Art, ZHdK, Zürich

Förderungen + Preise

2025, Z-Kubator Förderprogramm, unterstützt durch Stadt Zürich und Ringhini-Fries Stiftung, Zürich

Einzelausstellungen

2024, Working (Title), Kunstraum Tante Frizzante, Berlin

Gruppenausstellungen

2025, WORKWORKWORK: Dimensions of To Do's, Ausstellungsraum Klingental, Basel

2025, ZOODYSÉE, Accélérateur des Particules, Strassburg

2025, Kunstpause, Zug

2025, Jungkunst, Winterthur

2024, PECKHAM'S EXTRA, Copeland Gallery, London