↳ Martina Herbener:
Seegrund (s) IV, Seide und Kaltnadel auf plastifiziertem Seidenpapier, 22,5 × 31 cm, 2025
↳ Martina Herbener:
Seegrund (s) III, Seide auf plastifiziertem Seidenpapier, 21,5 × 28 cm, 2025
↳ Martina Herbener:
Seegrund (s) II, Seide und Kaltnadel auf plastifiziertem Seidenpapier, 025 21 × 28,5 cm, 2025
↳ Martina Herbener:
magnitude I, Kaltnadel, mezzo tinto, Seide, 55 × 35 cm, 2026
↳ Martina Herbener:
magnitude II, Kaltnadel, mezzo tinto, Seide, 55 x 35 cm, 2026
↳ Martina Herbener:
magnitude III, Kaltnadel, mezzo tinto, Seide, 55 × 35 cm, 2026
↳ Martina Herbener:
shelter, Seide auf Seidenpapier, 30 × 21 cm, 2026
↳ Martina Herbener:
o.T., mezzo tinto, 32 × 28,5 cm, 2026
↳ Martina Herbener:
o.T., Kaltnadel, mezzo tinto, 33,5 × 23,5 cm, 2026
↳ Martina Herbener:
Statement
Nachdem ich ursprünglich ganz von der Linie herkomme und vor allem gezeichnet, dann ab Mitte 80er bis Ende 90er Jahre auch malerisch gearbeitet habe, ist die Entdeckung der Stickerei auf Papier ab 2007 zu einer Art Initialzündung geworden, aus der sich nach und nach alles ergeben hat, was mich heute künstlerisch beschäftigt. Auch das Radieren, das ab 2015 als neue Technik dazu gekommen ist, geht in eigenartiger Weise auf das Sticken zurück oder bezieht sich darauf. An beidem hänge ich gleichermassen und kommt mir in der Verlangsamung, resp. Übersetzung des Striches, der Linie sehr entgegen. Beide Techniken sind Punkt-genau. Das Papier bei den Stickereien ist so verletzbar, dass ein falscher Stich oft das Ende der Arbeit bedeutet. Das Radieren ist gutmütiger, weil sich eine Platte immer weiterbearbeiten lässt. Aber auch da hinterlässt jede Verletzung des Trägers eine Spur. Die Spur ... meine Hände/Finger stechen, prägen, beschatten, hellen auf, schwingen, folgen, hinterlassen eine Spur, wie es das Leben auf meiner Haut und in meinen Erinnerungen tut. Ein Rhythmus entsteht, ein Sog. Die Hände/Finger wissen etwas, was meinem Denken nicht unmittelbar zugänglich ist. stitch goes the needle, go stitch, goes the needle Art Bears: hopes and fears Ein altes Handwerk, Seidenfäden aus Brockenhäusern, gesucht in übrig gebliebenen Nähkästchen, von früher, Dollfuss/Mieg Cie., Lerchenseide, ROBA aus der ehemaligen Stückfärberei in Basel, Schmocki im Gotthelf, Zwicky auf Holzspulen, museo di seta in Como, Lebensfäden, das Leben am seidenen Faden, die verbogene Lieblingsnadel liegt nur zwischen meinen Fingern richtig, waschen, knittern, waschen, knittern, waschen, knittern bis das Papier weich und geschmeidig ist. www.martinaherbener.ch
Biografie
Geboren 1963 in Basel, lebt in St.Aubin-Sauges, arbeitet in Basel.
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Förderungen + Preise
Einzelausstellungen
2013, Einzelausstellung, Schuhmacherei Hänggi, Basel
2019, Einzelausstellung Zwischenraum, auf dem Wolf, Basel
2022, studio slow, Basel
2023, Galerie Numaga, Colombier (NE)
2024, Schmuckwerkstatt, Basel
2025, Galerie Numaga, Colombier (NE)
Gruppenausstellungen
1993, Kunsthalle Jahresausstellung, Basel
1995, Weihnachtsaustellung Galerie +/-, Basel
1996, Kunstausstellung Baselland, Spenglergebäude, Münchenstein
1996, Weihnachtsausstellung Klingental, Basel
1997, Jahresausstellung Kunsthaus Baselland, Muttenz
2025, Socin-Haus, Basel
2026, Impression Kunsthaus, Grenchen
2026, Eindruck, Basel
Projekt/Kunst am Bau
Webseite